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Kampagnenstart #BleibinBewegung in Hamburg

Heute startet der Bundesverband "Zukunft Fahrrad" die Kampagne "#BleibinBewegung" in Hamburg mit thematischen Clips rund um das Fahrrad, die zum Radfahren anregen sollen. Denn gerade die Corona-Krise zeigt: Radfahren ist Mobilität im besten Sinne, gesund, flexibel und gut fürs Klima!

Unterstützt wird die Kampagne von der Stadt Hamburg und vom Außenwerbeunternehmen Ströer SE & Co. KGaA.

 

Kommentar

Leider kennen wir die Macher der o.g. Kampagne nicht. Wir wenden uns an Unbekannt. Denn wir erkennen die Schauplätze, die in den thematischen Clips gezeigt werden, natürlich wieder und die Akteure, die das Gesicht der Kampagne verkörpern.

Hier im Beitrag wird ein Lastenrad beispielsweise über die Elbarkaden in der HafenCity, einem Fußgängerweg, chauffiert. Hier im Beitrag wird von den beiden Radfahrenden ein Fußweg, der zur HafenCity führt, benutzt. Und auch hier im Beitrag zum Nationalen Radverkehrskongress, der Ende April in Hamburg stattfindet, ist es wieder ein Fußweg, diesmal in der Speicherstadt, in der Dienerreihe, der befahren wird.

Wir wollen gleichwohl nicht missverstanden werden: Auch uns ist die Mobilitätswende, sind Rad & Rikscha eine Herzensangelegenheit. Wir unterstützen gern jede Kampagne, die das Radfahren in Hamburg befördert und möchten allen Beteiligten fair begegnen. Zugleich fragen wir uns aber, ob eine solche Image-Kampagne wirklich durch den Bruch von Verkehrsregeln getragen werden muss, zumal die öffentliche Hand sie unterstützt.

Oder übersehen wir die eigentliche Pointe? Sind alternative Fakten das Gebot der Stunde?

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